OutdooractiveSommer

Wandern im Habachtal (das Smaragdtal)

Das Tal, mit dem einzigartigem Smaragdvorkommen

Das Habachtal im Tal der Hohen Tauern im Pinzgau (Land Salzburg). Es wird vom Habach durchflossen, der beim Ortsteil Habach von Bramberg am Wildkogel in die Salzach mündet. Das wildromantische und naturbelassene Tal im Nationalpark Hohe Tauern wird besonders wegen seines einzigartigen Smaragdvorkommens in Europa gerne von Wanderern und Steinsammlern besucht. Das Tal liegt im Bereich der Venedigergruppe.

Der Talschluss befindet sich auf etwa 2000 Metern Seehöhe und wird vom Habachkees (Gletscher) gebildet. Hier entspringt der Habach, der auf seinem Weg zur Salzach von etlichen Seitenbächen zusätzlich gespeist wird. Auf einer Länge von rund 14 km schwillt das Gewässer zu einem starken Wildbach an. Die Höhendifferenz von rd. 1200 Metern wird in Kaskaden und Wasserfällen überwunden.

Der mittlere Teil des Tales weist geringes Gefälle auf und hat die typische, von Gletschern geschliffene Trogform. Je weiter sich das Tal dem Salzachtal nähert, desto schluchtartiger wird es. Mächtige Schutthalden türmen sich an den Talrändern. Am Talausgang findet man an den Hängen die Moränen, die einst mächtige Habachgletscher bildeten. Diese stark verwitterten und von Humusschichten überlagerten Moränen sind aber für ungeübte Betrachter kaum mehr als solche zu erkennen.

Der gezielte Abbau von Smaragden ist seit dem 17. Jahrhundert belegt, in die Römerzeit oder gar in die vorrömische Phase zurückgehende bergbauliche Tätigkeiten bleiben Mutmaßungen. Von 1862 bis 1878 wurden die Smaragdvorkommen vom Wiener Juwelier Samuel Goldschmidt ausgebeutet,[1] aus dieser Zeit stammt etwa der 42-Karat-Habachtalsmaragd der britischen Kronjuwelen. Heute nicht mehr rentabel, wird die Smaragdgewinnung von der heimischen Strahlerfamilie Steiner betrieben und primär touristisch genutzt. (Text Quelle: Wikipedia)

 

 

Wandertipp! Wandern im mineralienreichen Habachtal:

Linktipp! Viele weitere Infos und Angebote für das Habachtal findet Ihr auch beim Nationalpark: