Aktuelle Schneehöhen an Österreichs Bergstationen — die Grundlage für jede Planung im Winter. Ob Schneeschuhtour, Winterwanderung auf geräumtem Weg oder Skitour: Erst die Schneelage entscheidet, ob eine Route geht und welche Ausrüstung ins Gepäck kommt. Ergänzend findest du weiter unten die österreichischen Gletscherskigebiete, die auch außerhalb der Wintersaison Schnee bieten.
Aktuell werden keine Schneehöhen über 0 cm gemeldet. Im Sommer ist das normal – verlässliche Werte gibt es dann nur auf Gletschern und Hochlagen. Ab dem ersten Schnee füllt sich diese Karte automatisch mit allen Skiregionen. Quelle: GeoSphere Austria.
Wie viel Schnee braucht eine Winterwanderung?
Für einen präparierten Winterwanderweg reichen wenige Zentimeter, weil der Untergrund maschinell verdichtet wird. Für eine Schneeschuhtour im freien Gelände brauchst du dagegen eine durchgehende Decke von mindestens 30 bis 40 Zentimetern — darunter stößt du ständig auf Steine, Wurzeln und Latschen, was Material und Knöchel belastet. Auf Almwiesen mit glattem Untergrund genügt weniger als im blockigen Gelände.
Was die Schneehöhe nicht verrät
Die Zahl an der Bergstation ist ein Messwert an einem Punkt, kein Lagebild. Sie sagt nichts über Windverfrachtung, Triebschneeansammlungen in Rinnen oder die Setzung der Schneedecke — und damit nichts über die Lawinengefahr. Für alles abseits präparierter Wege gilt: Der aktuelle Lawinenlagebericht des jeweiligen Bundeslandes ist Pflicht, nicht Kür. Ausrüstung, Ausbildung und Partnercheck ersetzt keine Schneehöhenangabe.
Wann liegt in Österreich verlässlich Schnee?
In den Tallagen der Nordalpen meist ab Ende Dezember, in Höhen über 1.500 Metern häufig schon ab November. Die verlässlichsten Bedingungen für Winterwanderungen herrschen von Januar bis März. Ab April wird die Decke in Südhängen rasch dünn, während Nordrinnen bis in den Juni Altschnee halten können — eine häufig unterschätzte Stolperfalle bei Frühjahrstouren.
Häufige Fragen
Woher stammen die Werte?
Die Schneehöhen kommen von den Bergbahnen und Liftbetreibern der jeweiligen Region. Für die Gletscherskigebiete verlinken wir direkt auf den Schneebericht des Betreibers.
Wo liegt im Sommer noch Schnee?
Auf den Gletscherskigebieten. Der Hintertuxer Gletscher in Tirol ist als einziges österreichisches Skigebiet ganzjährig geöffnet, die übrigen — Pitztal, Kaunertal, Stubai, Sölden und das Kitzsteinhorn in Kaprun — haben je nach Saison zwischen Herbst und Frühjahr offen.
Kann ich mit normalen Wanderschuhen im Schnee gehen?
Auf geräumten und präparierten Winterwanderwegen ja, mit knöchelhohem, wasserdichtem Schuh und Grödeln bei Vereisung. Sobald du einsinkst, brauchst du Schneeschuhe. Passende Touren findest du unter Winterwandern.
Gletscher-Skigebiete – ganzjährig Schnee
Verlässlichen Schnee gibt es ganzjährig bzw. früh in der Saison auf Österreichs Gletschern. Aktuelle Schneeberichte direkt bei den Betreibern:
Passend dazu
Vor einer Wintertour lohnt neben der Schneehöhe der Blick auf die Lageberichte. Die ORF-Landesstudios bringen regionale Wetter- und Straßenmeldungen oft am schnellsten — nachzuhören unter Radio live. Ergänzend gibt es die österreichischen Fernsehsender unter TV live.